Es war einmal am Sonntagmorgen…

„Immer wieder sonntags“ hieß es am 15.Spieltag. Gegen Aufstiegskandidat Brambauer hätte alles passen müssen, um den Gastgeber wie Schlusslicht Gerthe (nur 7:9 verloren) in Bedrängnis zu bringen. Doch nachdem alle drei Doppel an die Lüner gingen, war der Drops bereits geschält.

Trotzdem war es ein spaßiger Morgen. Obwohl alle Roländer vorbildlich am Samstagabend nüchtern geblieben waren, kam schon beim Treffpunkt gute Laune auf. Wobei Marc in Gedanken bei seiner Wolfsburger Edelkarosse war, die beim Sonnenaufgang verreckte. Tapfer ertrug er die Sprüche seiner Mannschaftskollegen. Torben hatte als Bierverantwortlicher noch so eben eine Kiste besorgt, musste aber nach viel Widerstand einsehen, dass die vergessene Extraportion ohne den Alkoholteufel für Chrosci nicht straffrei bleiben durfte. Chissis Fehlaufschlag-Festival und die erhebliche Verspätung des ersten Vorsitzenden taten ihr Übriges, sodass sich der Spieltag schon allein für die Kasse mehr als lohnte. Glücklicherweise für Paul kam der Antrag des Bachelors, Zinsen auf seine ausstehenden Zahlungsverpflichtungen zu nehmen, nicht durch…
Pingpong wurde auch noch gespielt. Vatti zog sich gegen Ex-Bundesligaakteur Mühlenbeck gut aus der Affäre und jeder Punktgewinn wurde mit „Rossi, Rossi“-Sprechchören gefeiert. In der Folge drohte den Weltraumern bei 0:7 die Höchststrafe, doch das untere Paarkreuz bewahrte die Heimischen vor einer zu hoch ausfallenden Niederlage. Bulli siegte relativ deutlich gegen den Ersatzmann aus Brambauer, während Chrosci seine neu erworbenen Qualitäten gegen Abwehr zeigte und knapp die Oberhand behielt. Als die Stimmung auf der Roländer Bank ihren Höhepunkt erreichte und die Wende in der Partie ausgerufen wurde, legte sich Brett 3 der Gastgeber mit den Rauxelern an und lieferte eine falsche Prognose für die nächste Saison, wodurch der „Hass“ Einzug in die Halle erhielt. Mühlenbecksieger-Besieger Abdul hätte gegen selbigen wohl gewonnen, wenn er alle seine 40 Schüsse aus Vor- und Rückhand getroffen hätte, es fanden jedoch nur sieben ihr Ziel. Trotz guter Leistung – besonders im dritten Durchgang – besiegelte Aufschlagmonster Chissi gegen Sportkamerad Verbnik die 2:9-Niederlage.
Nicht unbemerkt blieb die Tatsache, dass Herr M. offensichtlich kein Trikot von seinem Verein besitzt. Korrekte Sportsmänner, wie es die Jungs der Ersten sind, wurde das natürlich im Spielbericht vermerkt J.

Ein amüsanter Morgen gegen ein sehr unsympathisch auftretendes Team aus Brambauer. Jetzt noch zwei Duelle mit den Meisterschaftsfavoriten und dann heißt es: Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen!

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