Ganz unten angekommen

Die Grundvoraussetzung war in Form von Kampfgeist und Einstellung gegeben, aber das reichte nicht. Beim vorgezogenen Spiel in Durchholz verlor man 7:9.

Die Gastgeber aus der Wittener Knüste kamen den Roländern netterweise entgegen, wodurch man mit Chissi antreten und sich Marc für Samstag aufsparen konnte.
Bei Paul und Chissi klappte zu Beginn vieles, Satz 3 und dann auch Satz 4 mit einem tödlichen Nassen in der Verlängerung gingen jedoch an die Durchholzer. Man behielt aber die Ruhe und strich den fünften Durchgang wieder sicher ein. Stevie und Chrosci mit ihrer schlechtesten Zusammenarbeit so far. Zu unentschlossen nutzten sie die wenigen Chancen nicht , die sich ihnen boten. Torben und Thorsten glaubten selbst nicht an die Wende, ihre Kontrahenten hatten dagegen die „egal wie“-Einstellung. Die brauchen die einstigen Stadtmeister auch wieder.
Remmert musste vorziehen, so kam das Duell der Zweier zuerst. Nach klarem ersten Satz (was auch immer da bei click-tt eingetragen wurde?!?) fand Chissi besser ins Spiel. Insgesamt hatte er aber zu viele Probleme mit den effetreichen/-losen Topspins und den Aufschlägen seines Gegenübers. Auch Paul dann direkt gegen den letztjährigen Akteur des SSV Hagen. Klaute ihm nach 7:10 noch den ersten Satz, doch gegen Ende der Partie traf Remmert aus jeder Lage, Paul kam nicht mehr zu Offensivaktion und die Rückhand-Gegenzieher flogen auf die Netzkante oder einen Zentimeter über den Tisch. Torben zwei Durchgänge Arbeitsverweigerung, riss sich ab Durchgang 3 zusammen, um diesen so fast noch zu gewinnen. Mittlerweile 5:1, ein Zwischenstand, der Marc per SMS nur zu einem „unglaublich…“ veranlasste. Doch man wehrte sich: Stefan ohne Druck, leichtfüßig, ruhig und ohne Fehler brachte er Jochen (eigentlich Joachim?!?) zur Verzweiflung. Chrosci verlor nur den knappen Satz 3, ansonsten sehr fokussiert und mit einem souveränen Erfolg. Der erste in dieser Landesliga-Saison, aber in der Form werden noch einige folgen. Obwohl er sich nach 2:0-Satzführung die Durchgänge 3 und 4 nehmen ließ und schon anfing zu jammern, er würde wieder nach Vorsprung in fünf verlieren, war Bulli heute männlich. Zog schließlich davon, und parierte auch die Aufholjagd bis zum 9:10 mit Bravour. Vatti ganz stark gegen Goldberg. Der kam weder mit den überlegten Angriffen, noch mit der Klinge von Chissi zurecht. Nach 10:0 und einem geschenkten, den Goldberg wohl nicht so wahrnahm, machte er noch einmal Punkt für Punkt, aber nach der Auszeit – wie schon gegen Uhr – führte der richtige Aufschlag zur frühen Erlösung. Paul im Duell mit dem gleichen Gegner am Anfang schon mit 0:7 hinten und im zweiten Durchgang von den Zuschauern rausgebracht -> beide zu 9 an die Gastgeber. Im Anschluss entwickelte sich ein Riesenmatch. Torben und Paul waren sich einig: Voll dagegenhalten. Chissi: „Alles gut, du kämpfst wie ein Stier!“ Paul: „Ich bin ein Stier!“ Satz 3 an Paule. Im vierten Matchball abgewehrt und in der Verlängerung den Mut behalten. Goldberg traf jede Vorhand- und Rückhand-Topspin-Fackel, Paul blockte, fischte und rohrte alles zurück. Im fünften von 1:3 auf 9:3 mit einem Wahnsinns-Ballwechsel, den Paul mit einem Rückhand-Topspin aus vollem Lauf für sich entschied und nach einer Auszeit schließlich auch das Spiel. Erste Führung, 5:6! Der Situation offensichtlich nicht gewachsen, der Kopf machte laut eigenen Angaben nicht mit. Stefan in einem LL-unwürdigen Einzel total ängstlich unterlegen. Torbinho wollte jetzt, gegen Ende der Sätze ging aber meistens die Luft aus, zu viel Unsicherheit. Seine Selbstzweifel hatte der Helm endlich abgeschüttelt, traute sich was. Er ließ die Bälle fallen, bewegte sich besser und traf endlich auch wieder Serien. Ärgerliche Niederlage für Chrosci: Hatte seinen Gegner eigentlich im Griff und war der bessere Spieler. Wahrscheinlich zitterten bei 7:7 verständlicherweise etwas die Knie. Nach 1:0-Satzführung vergab er zweimal, obwohl er stets in Front lag. Davon erholte er sich im vierten nicht mehr, zu viele Luftlöcher bedeuteten das 8:7 für Durchholz. Auch dem Abschlussdoppel mit Pauly/Bojak fehlte am Ende die nötige Kaltschnäuzigkeit. Fehlerquote zu hoch, in so einer ausgeglichenen Auseinandersetzung darf man nicht mit 0:3 verlieren.

Danke an den treuen Fan Lars S.. Am Samstag vor hoffentlich zahlreichen Zuschauern geht es gegen Winz-Baak um einiges. Genug andere Mannschaften stehen noch im Keller. Mit einem Sieg verlässt man die Abstiegsränge wieder. Sie werden es im Heimspiel besser machen!

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