Leistungssteigerung nicht belohnt

Zwar fand die Partie in der DJK SuS Brambauer mit 9:3 einen verdienten Sieger, dennoch leistete die Krumme-Sechs starke Gegenwehr und hätte durchaus noch den einen oder anderen Zähler mehr machen können.

Leider trat in der zweiten Woche in Folge der „worst case“ in den Doppeln ein. Marc und Paul mussten gegen Mühlenbeck/Verbnik ran, also Nummer 1 und 2 der Gäste, die ihre Doppel taktisch aufgestellt hatten. Knackpunkt bei der Niederlage von Heydemann/Pauly waren sicherlich die vergebenen Satzbälle im zweiten Durchgang. Chissi und Bulli konnten zeitgleich nicht an die guten Vorstellungen der vergangenen beiden Spieltage anknüpfen und verloren gegen das vermeintlich schwächere Doppel 1 aus Lünen. Ihren bisher besten Auftritt hatte die Kombination Krumme/Chroscinski, die nach gewonnenem ersten Satz zweimal unglücklich in der Verlängerung und schließlich mit 1:3 unterlag. Dabei spielten sie jedoch in ihrem vierten gemeinsamen Doppel erstmals richtig mit Herz und boten den zahlreichen Zuschauern in der Sporthalle an der Bahnhofstraße einen großen Kampf.

Anschließend erfüllte Vatti souverän sein Soll mit dem 3:0-Triumph gegen Pierre Verbnik. Detulich sicherer als in der jüngsten Vergangenheit ließ er seinem Gegenüber kaum eine Möglichkeit zu einfachen Punkten. Dafür gab Abdul das Match gegen den ebenfalls noch ungeschlagenen Hendrik Mühlenbeck (ehemals 2.Bundesliga) ohne größere Gegenwehr ab, da er sich keine Chancen ausrechnete. Unerwartet klar behielt Paul danach die Oberhand im Duell mit dem bisher unbezwungen Prellwitz. Konzentriert und mit niedriger Fehlerquote ließ er sich von der gegnerischen kurzen Noppe nicht in Verlegenheit bringen. Leider fehlte es dem Bachelor am Nebentisch weiterhin an Sicherheit und Vertrauen in seine Stärken, auch wenn der Trend nun schon eher nach oben zeigt. Der frischgebackene Papi Bulli führte die Heimischen mit seinem ungefährdeten Erfolg über Brett 6 aus Brambauer auf 3:5 heran. Danach zog Chrosci etwas unglücklich mit 1:3 den Kürzeren und verpasste so die Möglichkeit die Roländer auf Augenhöhe zu halten. Im Anschluss ging alles viel zu schnell: Chissi ohne Mittel gegen Sportkamerad Mühlenbeck, der dabei völlig abwägige Behauptungen in den Raum stellte, Marc kam gegen Verbnik nicht mehr ins Spiel und musste deutlich die Segel streichen und auch Torbinho konnte den Bann gegen Prellwitz nicht brechen. Zuerst zählte aber noch Paules Match, das zum knappsten des Tages werden sollte. Insgesamt agierte er jedoch zu ängstlich und passiv, so dass er trotz Aufholjagd (zwischenzeitlich 1:8) im finalen Durchgang mit 9:11 unterlag.

Mund abputzen, weitermachen. Bis auf Macki zeigte sich das gesamte Team stark verbessert und wurde dabei unter Wert geschlagen. Jetzt heißts noch zweimal gegen Titelkandidaten auf die Zähne beißen und sich gut verkaufen, bevor man die Weichen Richtung Winterpause auf Klassenerhalt stellen will.

Nach ungewöhnlich hartem Kampf und Versiegen der Bierreserven machten sich noch die letzten Mohikaner auf ins Rauxeler Stübchen, um den neuen Schock-König zu krönen. Wer das am Ende war, ist leider nicht übermittelt. Vielleicht sollte man mal Herrn Krumme fragen, dem die Ergebnisdurchsage unmöglich wurde und der nach dem 1.Vorsitzenden weiter für ein Anschwellen der Mannschaftskasse sorgen dürfte…

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