Vengaboys are back in town

Nach zwei Spieltagen war bereits im Vorfeld klar, dass man erahnen könnte, wo es diese Saison hingeht. Entweder steht man bereits mit dem Rücken zur Wand oder man erwischt einen perfekten Start und darf etwas gelassener auf die kommenden Aufgaben blicken. Der zweite Fall ist eingetreten.

Die in Bochum siegreiche Sechs bestehend aus Macki („Macht die Kameras aus!!!“), Böhmi, Paul, Torben, Bulli und Stevie sollte es auch gegen die sympathischen Eintrachtler aus Dortmund richten. Erste Verwirrung trat auf, als Volker Schneidereit – eigentlich als Linkshänder bekannt – beim Einspielen die rechte Hand benutzte! Eine Schulterverletzung zwang ihn dazu, den Schläger in die schwächere Hand zu nehmen. Dementsprechend sichere Siege wurden gegen ihn im Doppel und Einzel eingefahren, obwohl er sich unter diesen Bedingungen respektabel aus der Affäre zog und gegen unsere Zweite sicherlich gewonnen hätte J . Zusätzliche Sicherheit gab der zweite Punkt in den Doppeln durch Torbinho und den Helm nach leichten Anlaufschwierigkeiten. Obwohl beide als gute Doppel-Spieler gelten, fanden Matthias und Stefan nicht wirklich zueinander. Sie machten zuviel Alarm beim ersten Topspin und ließen sich teilweise zu weit von der Platte drängen. Da ist noch Luft nach oben. Gegen Riehl/Weber darf man aber natürlich auch verlieren.
Im oberen Paarkreuz war erwartungsgemäß gegen Sportkamerad Riehl wenig auszurichten. Bei Gulli-Böhmi verhinderte nur die Nervosität einen Satzgewinn, Abdul schaffte es immerhin in den fünften Durchgang und konnte mit seiner deutlich besseren Leistung gegenüber dem Auftritt bei TTT zufrieden sein. Paul brach sich wie befürchtet gegen Bollis Angstgegner Struve den Ar***. Niedrige Frustrationstoleranz und keine Vorhand bedeuteten mit 8:11 im entscheidenden Durchgang den zwischenzeitlichen Ausgleich. Der Bachelor ließ allerdings anschließend jeden Trainingsrückstand vergessen und gewann souverän gegen Braunisch und als dann unten beide Zähler kamen, war die Vorentscheidung gefallen. Stevies Formkurve zeigt nach oben, gegen Gritzan überwog das Licht dem Schatten. Bulli machte es gegen Weber richtig spannend. Nach vergebenen und abgewehrten Matchbällen setzte er sich letztendlich mit 14:12 im fünften durch. Paule und der Kotzkrumme machten um kurz vor neun den Sack zu. Ersterer verschenkte nach 9:5-Führung zwar noch den ersten Satz, danach behielt er aber bei wenigen eigenen Fehlern mit dreimal 5 deutlich die Oberhand. Am Nebentisch feuerte Torben aus allen Rohren und dem bedauernswerten Dr. S blieb nur die Rolle des Ballholers. Von Vorhandschüssen bis zum Rückhandunterschnittblock gelang ihm alles. 9:4!

Da die ganze Partie relativ zügig über die Bühne ging, konnte man noch schnell eine Kiste plätten und dann ab auf Steffis und Babsmans Polterabend! Marc und Torben zeigten auf dem Hinweg und auf der Suche nach einem Zigarettenautomaten vollen Körpereinsatz, ehe man an der Scheune in Waltrop eintraf. Der Bachelor genoss sichtlich, dass er nach zwei arbeitsintensiven Wochen mal wieder biertechnisch zuschlagen konnte, während sich der eine oder andere weibliche Gast noch einmal die Käsesuppe durch den Kopf und auf die Klamotten gehen ließ. Es wurde eine kultivierte Nacht mit langen Gesprächen, vor allem zwischen Marci und dem Stegtmatthias sowie Chissi und dem Kriegelthorsten… Als Daddy DJ endlich „Rocky“ fand und die Roländer zum Fruchtbarkeitstanz ansetzten, erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt. Die Erste wünscht Euch auch auf diesem Wege alles Gute!

Nächste Woche Chissi-Debüt für Bulli (Kind wird 1). 1860 Hagen auch noch ohne Punktverlust! Jetzt nicht zurücklehnen, sondern Druck aufbauen, um ein spannendes Match zu garantieren. Der Gastgeber sicher Favorit, aber kein unschlagbarer Kontrahent…

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