It’s only three words…

…and only three points für die Gäste aus Werl. Nach dem 9:3-Pflichtsieg sollen am besten schon am nächsten Wochenende weitere Punkte her, damit man den Anwartschafts-Spielen für freie Plätze in der Landesliga aus dem Weg geht und die Klasse direkt hält.

Respekt hatten die Roländer vor dem Duell mit Schlusslicht Werl. Alle erwarteten einen Erfolg und nur der würde die Ausgangssituation für die Heimischen etwas aufhellen. Hinzu kam, dass die Gäste vor wenigen Wochen trotz der aussichtslosen Lage noch TTT Bochum schlugen und damit ins Unheil stürzten.
Als klar wurde, dass der Tabellenletzte krankheits- und verletzungsbedingt auf ihre Nummer 1 und 2 verzichten musste, wurde man schon etwas zuversichtlicher. Zu Beginn gewannen Paul und Marc den vorentscheidenden knappen dritten Satz und schließlich auch das achte Auftaktdoppel der Rückrunde. Gleiches gelang Böhmi und Stevie leider nicht, sie verloren den wichtigen dritten Durchgang und anschließend die ganze Partie. Für die Führung nach den Doppeln sorgten Torben und Bulli, die problemlos mit 3:0 gegen die gegnerischen Ersatzleute die Oberhand behielten.
Matthias nach eigenen Angaben zwar etwas müde, aber es reichte gegen den frisch aus seinem halbjährigen Mexiko-Aufenthalt heimgekommenen Börger. Paul an den Satzenden nicht konsequent genug, musste dem bombensicheren Schmiegel gratulieren. Doch dann zogen die Weltraumer auf und davon: Marcs Trainingsteilnahme verlieh ihm Sicherheit, nach Belieben scheuchte er seinen Kontrahenten durch die Box. Endlich wieder mit Killerinstinkt meldete sich auch Stefan zurück. In der „crunch time“ zeigte er keine Nerven und bezwang den im Hinspiel so stark auftrumpfenden Stehr. Auch Bulli leistete sich nur kurze Konzentrationslücken, ansonsten glich sein Auftritt gegen Routinier Kehrenberg einer Demonstration. Nach einiger trainingsfreier Zeit aufgrund seiner Prüfungen war es für den Bachelor nicht leicht. Dennoch blieb er in den entscheidenden Momenten gelassen und wies seinen jungen Gegenüber in die Schranken. Bereits vor dem Einzel gegen Schmiegel erinnerte sich Böhmi an das Match aus der ersten Serie, als er dem fehlerlosen Spiel Rechnung tragen musste. Auch diesmal gab es einige schöne Ballwechsel, an deren Ende jedoch erneut der Mann aus Werl häufiger Grund zum Jubeln hatte. Der alte Abstand war durch Paul schnell wieder hergestellt. Mit mehreren sehenswerten Aktionen besiegte er Börger, dessen schnelles Spiel ihm entgegenkam. Kurzes Kuriosum Rande: Bei 1:0 im zweiten Satz gelang Brett 2 aus Werl ein Kunststück: Nachdem er den Ball auf die Schlägerkante bekommen hatte, nahm der eine steile Flugkurve bis unter die Decke, Börger legte schon den Schläger auf den Tisch, als sich der Ball nach gefühlten fünf Minuten wieder senkte und von der Tischkante unerreichbar absprang. Der Schlusspunkt war dem gut aufgelegten Heydemarc überlassen. Bei schwindender Gegenwehr deklassierte er den Sportkameraden Stehr.

Da zwei Kisten weggingen wie nix, orderte Matthias noch zwei weitere. Paul sicherte sich gleich noch eine im Klassiker gegen T. K.. Nach eingehenden Diskussionen fuhr das A-Team-Mobil die Truppe schließlich in die Klapse, wo die um eine Stunde kürzere Nacht in „Anderbörg, Anderbörg“-Rufen erst sehr spät/früh ihr Ende nahm…

Platz 10 ist fix, aber zwei Zähler sind noch mindestens nötig, um den rettenden neunten Rang zu erobern.

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