Die Oktoberfestparty…

…war wohl das Schönste am Samstagabend am Ende in der Klapse. Im Spiel gegen Annen ging nicht viel zusammen. Viel hatte man sich vorgenommen nach der verkorksten Heimpremiere gegen Hagen 1860. Pustekuchen…

Dabei begann es ordentlich: Pauly/Bojak gaben gegen Flachmann und den guten jungen Ersatzmann aus der Bezirksklasse Haag klar den Ton an. Zwei Rückhand-Topspins von Chissi brachen im dritten Durchgang den letzten Widerstand. Die Vize-Stadtmeister Stevie und Chrosci verpassten gegen das gegnerische Doppel 1 nur knapp die 2:0-Satzführung, kämpften sich schließlich in den fünften, verloren dort jedoch die „big points“ und schließlich das Spiel zu acht. Dennoch: mutmachende Vorstellung. Leicht gesteigert, aber der Knoten platzte trotz gewonnenem ersten Durchgang auch heute Abend nicht bei Torben und Thorsten.
Gegen das spin- und schnittreiche Spiel vom ehemaligen Saxonen Schneider mogelte sich Paul so durch und konnte ausgleichen. Vatti zwei Sätze lang mittellos gegen Flachmann, setzte dann alles auf eine Karte und gab in den folgenden beiden Durchgängen seinem Gegenüber keine Chance. Der Entscheidungssatz gestaltete sich offen, wobei Christian fast immer führte, doch schlussendlich hatte Flachmann mit 11:9 die Nase vorn. Zu viele vergebene Möglichkeiten in Durchgang 1 und 3 sowie zu wenig Glaube an sich selbst, das reichte für Stefan gegen Ertelt nicht. Der Bachelor hatte offensichtlich den Kopf nicht frei. Gemecker statt Spielfreude, genau wie Ertelt gegen den lamentierenden Weiß nahm auch Rabaca gegen den mosernden Krumme ruhig und konzentriert die Chance zum Punktgewinn wahr. In Person von Bulli bäumten sich die Roländer noch einmal auf. Der Helm ballte die Faust und krönte seinen Auftritt mit einem toll herausgespielten 3:1-Triumpf über Haag. Da Flachmann gerne vorziehen wollte, kam es dann schon zum Duell der Einser. Paule nie in Gefahr, nur im dritten Satz zu passiv, ansonsten hatte er überraschenderweise keine Probleme mit der Noppe und traf beidseitig an der Platte fast jeden Topspin. Beste Saisonleistung so far. Somit hatte man auf 4:5 verkürzt. Chrosci danach gegen Römer eigentlich immer im Rückstand, klaute ihm dennoch Durchgang 3. Trotz großem Fight schaffte er es wegen zu geringer Durchschlagskraft leider nicht in den finalen Satz. Die Unsicherheit überwog bei Chissi gegen Schneider, immer wenn er mal dran war, warf ihn ein Fehlaufschlag wieder zurück. Stevie nur in den wenigen ruhigen eigenen Phasen erfolgreich gegen Rabaca, dazu mit Glück und Pech hadernd. Zwei Sätze hielt zum bitteren Abschluss Torbinho zwar noch mit, dann war die Messe gelesen.

22 Sätze zeigen, dass es durchaus hätte knapper enden können. Bulli beim Zwischenstand von 1:1 in einem sehenswerten Match gegen Römer und anschließend Chrosci gegen den Ersatzmann hätten sicher ihre Möglichkeiten gehabt. Allerdings fehlten zeitweilig Einstellung und auch der Funke sprang auf die kommenden und gehenden Zuschauer nicht über.

Immerhin ist es noch früh in der Saison. Der Hebel kann noch umgelegt werden. Es folgen noch viele Auseinandersetzungen mit ähnlich starken Teams, dann wird man sich von einer anderen Seite präsentieren. Am besten schon in 14 Tagen (oder unter der Woche, falls der Rauxeler Verlegungswunsch angenommen wird), wenn man auf HoWi trifft.

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