Somborn ein echter Prüfstein für unsere zweite Mannschaft

 

Wieder mal am Sonntag Morgen, dieses Mal aber ohne eine „Zusatzstunde“ Schlaf ausgerüstet, ging es mit einer positiven Einstellung in Richtung Somborn. Diese positive Welle war auch von Nöten, hatte man sich doch vorgenommen möglichst beide Punkte von dort mitzunehmen. Und das stellte sich als gar nicht so leicht dar.

 

Die Anfangs Doppel fanden wieder einmal ein Opfer in Werner Erhardt und Fabian Rieke. Gegen das D1 aus Soborn war kein Kraut gewachsen. Nur im zweiten Satz hielten die Beiden gut mit (leider ging auch dieser Satz in der Verlängerung an die Gegner -6, -11, -5). Besser machten es da Thorsten Wald und Marc Langbein. Nachdem sie den ersten Satz locker durchgebracht hatten, kamen aber auch sie in arge Bedrängnis. Zwei ganz glatte Sätze an die Gegner und dann ein hauchdünner vierter zu unseren Gunsten. Letztendlich aber sicher im entscheidenden Fünften, brachten sie das Spiel auf unsere Habenseite (7, -3 -3, 10, 4). Und auch Michael Bergins und Andreas Friebe mussten sich ganz schön strecken um einen knappen fünf-Satz-Matchgewinn davon zu tragen (-5, -6, 8, 8, 10). Das war geschafft, die Führung nach den Doppeln war hergestellt.

 

Das erste Einzel wieder ein Spiel bis in den Entscheidungssatz. Und wieder konnte Marc das die Weichen richtig stellen. Mit viel Einsatz und einer Energieleistung vor allem im entscheidenden Fünften setzte unsere Nr. 2 einen weiteren Sieg (12, -12, 8, -5, 5). Thorsten war wohl noch nicht ganz wach. Jedenfalls gelang ihm gegen seinen starken Gegner nicht das was er sich vorgenommen hatte (-7, -7, -8). Michael hatte unter der Woche gut trainiert. Das merkte man ihm auch sofort deutlich an. Mit gewohnter Sicherheit zermürbte er seinen Gegner und legte ein glattes 3:0 Satzergebnis hin (7, 5, 11). Werner hatte da schon wesentlich mehr Mühe. Nach seiner 2:1 Satzführung kam ein deutlicher Einbruch im vierten Satz. Den steckte unser erfahrendster Spieler (gut ausgedrückt) aber dann gut weg und dreht das Spiel zu seinen Gunsten. Fabian ging an den Tisch und wollte wohl noch einen draufsetzen. Sein Gegenspieler hatte aber nun leider die so ungeliebte kurze Noppe aufgelegt. Damit kam er nicht gut zurecht und musste sich nach kurzem Aufbäumen im dritten Satz geschlagen geben (-10, -9, 4, -7). Am Nebentisch zeigte Andreas eine tadellose Leistung. Der Gegner lag ihm so richtig gut. Er ließ ihm auch nicht den Hauch einer Chance (7, 3 6). Damit stand es nach dem ersten Einzeldurchgang 6:3 für die Roländer. Ein scheinbar sicherer Vorsprung.

Es folgten zwei hochklassige und spannende Spiele. Zuerst ging Thorsten bis in den Entscheidungssatz und konnte da, im Spiel der Spitzenbretter bestehen (-9, 8, -4, 11, 9). Dafür hatte Marc dieses Mal das unglücklichere Ende auf seiner Seite. Er musste seinem Gegner gratulieren, allerdings auch erst nach hart umkämpften fünf Sätzen (-15, 4, -5, 9, -7). Und auch Werner musste sich seinem Gegner wohl oder übel beugen. Den ersten Satz noch klar gewonnen, stellte sich sein Gegenüber immer besser auf ihn ein (6, -8, -7, -8). Aber wir hatten an diesem Morgen mit Michael noch einen Joker im Ärmel. Dieser spielte mit der Gewissheit, das dass geregelte Leben ab Mittwoch wieder einkehren wird, ganz groß auf (10, 4, -10, 8). Andreas machte es noch mal spannend. Auch er kam mit der kurzen Noppe seines Gegners nicht gut zurecht und ging in drei Sätzen von der Platte (-9, -6, -8). Das Unentschieden war bei einer 8:6 Führung der Roländer schon sicher. Sie wollten aber eindeutig beide Punkte mitnehmen. Fabian musste also noch einmal ran. Am Nachbartisch geriet unterdessen unser Abschluss-Doppel schon auf der Verliererstraße. Der Youngster aber zeigte keine Nerven. Auch als das Abschluss-Doppel schon verloren war, zeigte er was in ihm steckt. Ganz sicher und überlegen gewann er sein Spiel und konnte damit den Sieg perfekt machen (14, 8, -6, 7). Endstand zwar knapp aber verdient 9:6.

Bester Spieler an diesem Tag war Michael Bergins, der an der Seite von Andreas Friebe sein Doppel und beide Einzelspiele gewinnen konnte. Insgesamt hat aber die positive Mannschaftseinstellung und die Ausgeglichenheit der Mannschaft für den Sieg den Ausschlag gegeben. Ob „Oben“ „Mitte“ oder „Unten“, alle Spieler können einen Sieg zum gemeinschaftlichen Erfolg beitragen. Damit hat die 2. Mannschaft das erste Mal seit langer Zeit wieder ein positives Punktekonto in der Tabelle zu verzeichnen. Das lässt auf mehr hoffen und wird bestimmt in den nächsten Spielen noch ausgebaut. Nächste Woche steht das Spiel gegen TT-Team Bochum an. Ein durchaus zu schlagender Gegner. Aber aufgepasst. Auch die Teams aus der unteren Tabellenhälfte sind durchaus in der Lage über sich selbst hinauszuwachsen und gute Spiele abzuliefern.

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