Kämpfend untergegangen, aber noch nicht ersoffen…

Nach dem 7:9 ist Barop wieder dran. Genau wie der SSV Hagen – der mit Barop am letzten Spieltag aufeinandertrifft – und der VfL Winz-Baak hat man fünf Zähler auf dem Konto. Es folgen die Roländer mit sechs und Durchholz mit sieben Zählern. Wird ein spannendes Frühjahr…

In gut gefüllter Halle ging es hoffnungsvoll los. Da Chissi früher weg musste, wurden Stevie und Marc zu Doppel 1 umfunktioniert. Sie hatten keine Probleme gegen „Opferdoppel“ Schuster/Schneider. Pauly/Bojak mit guter Leistung gegen Doppel 1 der Gäste Schrod/Dietrich bis Satz 4: Dort ein vergebener Matchball und im fünften Durchgang zu 9. Insgesamt Paul zu viele Fehler in den langen Ballwechseln und Vatti mit Problemen beim Return. Torben und Christian verloren bei ihrer Premiere leider ebenfalls im Entscheidungssatz. Davor zwei Durchgänge 10:12. Schade! Trotz guter Möglichkeiten doch wieder negativ aus den Doppeln.
Aber die erste Führung ließ nicht lange auf sich warten. Paule etwas zittrig gegen Schuster, aber in der „crunch time“ mutig: Aus 6:10 mach 12:10, aus 3:7 mach 11:7, aus 9:10 mach 12:10. So kann man auch 3:0 gewinnen. Chissi begann sehr stark. Traf so viele Topspins in Reihe wie lange nicht mehr. Danach etwas zurückhaltender und ließ Schrod das Tempo bestimmen, der prompt zum 2:2 ausglich. Nach Auszeit bei 7:9 im fünften Satz lautete der Tipp, vier Nasse einzustreuen, gesagt, getan! Diesmal hatte sich Vatti mal das Glück verdient. Streckenweise sehr ordentlich präsentierte sich Stefan gegen Pauls Kreismeisterschafts-Doppelpartner Hoffmann. Das Training mit Carsten H. schien gefruchtet zu haben, doch der selbsternannte Flammeninfernomann zündete dann doch nicht ganz -> 2:3. Gelungener Auftakt beim Heydemarc. Anschließend blieb aber kein eigener Fehler mehr unkommentiert, egal, ob es 4:1 für ihn oder 4:10 gegen ihn stand. Attraktives Offensivspiel bot danach Torbinho den Zuschauern. Sehenswerte Topspins und Smashs schlugen neben Schneider ein, der nur zum 1:3 gratulieren durfte. Den Sack nicht zumachen, konnte Chrosci trotz zahlreicher Satzbälle. Ein unfairer „Stöhner“ zum 16:14 von Kirschnick gab ihm den Rest. Dreimal zwei Punkte mehr für den Baroper, das reicht im Tischtennis. Zur Halbzeit leuchtete folglich ein 4:5-Rückstand auf der nicht vorhandenen Hallenanzeige auf.
Doch der zweite Vorsprung ließ nicht lange auf sich warten. Paul steigerte sich im Vergleich zum ersten Einzel gewaltig, lange und spektakuläre Ballwechsel gegen Schrod en masse. Nur zwei Sätze zu passiv, sonst um sein Leben gekämpft. Im fünften kam alles. Ein Wechselbad der Gefühle erlebte Chissi gegen Schuster. Schließlich gab Vattis bessere Form den Ausschlag. Oben 4:0! Die Mitte konnte jedoch nicht nachlegen. Stefan zog seine offensive Linie nicht konsequent durch und musste genauso gratulieren wie Macki, der einfach auch nicht an einen eigenen Erfolg glaubte. Der Bachelor holte sich Satz 1 klar und führte auch im zweiten, als er den aber knapp verlor, war Kirschnick auf der Siegerstraße angelangt. Trotzdem sehr ordentliche Vorstellung. Mit der Ankunft von Dirk W. drehte Chrosci auf. Vorbildlicher kämpferischer Einsatz und immer durchschlagskräftiger konnte er Schneider nach 1:2 noch mit 3:2 niederhalten. Hoffnung keimte im Abschlussdoppel noch einmal kurz auf, als Weiß/Heydemann den zweiten Satz klauen konnten, danach trafen Schrod und vor allem Dietrich alles.

Man ließ die Köpfe ein wenig hängen, aber schöpfte danach auf 40. Geburtstag/Cursteins Geburtstag/beim Essen mit der Zweiten/in Zelt und Klapse aber auch neuen Mut. Am letzten Spieltag in Eintracht Dortmund, das den Roländern eigentlich liegt, hat man es in der Hand, dass oberhalb der Abstiegsränge überwintert wird.

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