PTSV Dortmund I vs. DJK Roland Rauxel IV

Ausgangslage:

Die Roländer erhielten am letzten Wochenende in Aplerbeck einen herben Dämpfer, dank des Punktverlustes von Eving zwar immer noch 3., aber das ist nur eine Momentaufnahme. Die Gastgeber mit 11:13 Punkten auf einem unteren Mittelfeldplatz.

Personal:

Einer Anfrage nach Spielverlegung konnten die Postler aus Dortmund leider nicht nachkommen, damit waren die Roländer ohne Nr. 2 und Nr. 4, ohne Reimund Schulze und ohne Marcel Goetz. Auch zwei Doppel damit getrennt. Als Nr. 6 konnte Jugendspieler Yannis Chasanis gewonnen werden.
Die Gastgeber hingegen konnten zum ersten Mal mit den ersten Sechs auflaufen.

Zum Spiel:

Olli und Yannis spielten gut mit, aber gegen Schulz/Schlickeisen waren sie auf verlorenen Posten. 1:3 1:0

Das einzig-etatmäßige Doppel von Roland IV, Hubert und Wolle, waren grundsätzlich immer dran, aber im entscheidenden Moment fehlte heute das Quentchen Glück. 11:13, 11:5, 6:11, 12:14. Bemerkenswert hierbei, dass die beiden Rauxeler im vierten Satz einen 3:10 Rückstand aufholten, dann aber doch mit 12:14 den kürzeren zogen. 2:0

Ein sehr gutes Doppel spielten Michael und der Teamchef. Kaum eigene Fehler gegen König und Nitz bedeuteten einen ungefährdeten 3:0 Erfolg. 2:1

Seine gute Serie aus "der Mitte" konnte Olli leider "oben" nicht kompensieren. Auf verlorenem Posten gegen Nachtrodt. 3:1

Auch Hubert verlor gegen Schulz optisch deutlich in 3 Sätzen, aber auch hier war sicherlich mehr drin. 4:1

Im Hinspiel noch chancenlos (0:3) konnte Wolfgang diesmal gegen Nitz den Spieß umdrehen. Bei einem Satzverlust dreimal "zu Neun". 4:2

Michael musste gegen König ebenfalls alles geben. Der Roländer siegte mit 3:1 zum Anschluss. 4:3

Ein großartiges Spiel lieferte Yannis Chasanis gegen Schlickeisen. Hier zwang der 14-jährige Roländer den Dortmunder in den Fünften Satz und siegte hier schließlich in der Verlängerung vielumjubelt mit 14:12. Eine sehr ansprechende Leistung des Jungen-Bezirksliga-Spielers. Ausgleich !! 4:4

Beim Teamchef lief es umgekehrt wie bei Wolle: Im Hinspiel souverän 3:0, im Rückspiel ohne Trefferquote und unterirdisch gegen Roggenwallner 0:3. Was da los war, ist nicht zu ergründen. 5:4

Hubert kämpfte wie immer vorbildlich. Fünfter Satz war die logische Konsequenz der beiden Spitzenspieler Schäfer und Nachtrodt. Hier war der Postler jedoch klar besser. 11:1 war schon sehr deutlich. 6:4

Olli verletzte sich im ersten Satz bei 10:6 Führung am Schlagarm. Danach leider immer mit Angst zum Ball. Das reichte gegen Schulz nicht aus. 7:4

Gegen die etwas unorthodoxe Spielweise von Nitz musste Maikel erneut alles geben. Aber er zwang den Dortmunder mit 3:1 in die Knie. 7:5

Wieder eine interessante Parallele zum Hinspiel -> relativ deutlicher Sieg von Wolle gegen König, heute aber war der Dortmunder im wohl emotionalsten Spiel des Abends wahrlich der König und siegte mit 3:1 8:5

Der Teamchef konnte dann doch noch annähernd sein Leistungsspektrum gegen Schlickeisen beim 3:0 abrufen. Warum nicht vorher auch so ??? 8:6

Somit musste der Youngster noch einmal gegen Roggenwallner ran. Während der erste Satz lief, spielte auf der anderen Seite bereits das Schlussdoppel. Hier unterlagen Hubert und Wolfgang erneut mit etwas Pech gegen Schulz und Schlickeisen. Somit nur die Frage, ob das Spiel mit 7:9 oder 6:9 enden sollte.
Yannis lag, etwas mit sich selbst hardernd schnell mit 0:2 zurück. Dcoh gecoacht vom besten Roländer des Abends – Michael Sawadda – kämpfte sich der Youngster zurück ins Spiel. Doch im 5. Satz spielte Roggenwallner all seine Routine aus und siegte letztlich mit 11:6. 9:6

Fazit:

Bei 1:2 (ja eigentlich sogar 1:3) Doppel und oben 0:4 wird es sehr schwer ein Spiel zu gewinnen. Letztlich fehlte es heute aber nicht nur an diesen beiden Baustellen. Gratulation an den PTSV. Man könnte das Gefühl bekommen, dass die Luft bei den Roländern etwas raus ist. Wenn nicht schon gegen die Niederlage gegen Ewaldi oder beim Punktverlust beim ASC Aplerbeck geschehen, müssen spätestens nun die Ziele von Rolands Vierter neu definiert werden. Ich denke, von nun an können wir uns ganz entspannt auf den Klassenerhalt konzentrieren, nächste Woche ein akzeptables Derby spielen und vielleicht noch Mengede noch eine Niederlage beibringen (vorzugsweise mit 9:7). Ansonsten verabschieden wir uns vom Traum des Relegationsplatzes. Mit nun mehr 17:11 Punkten dürfte man nun Platz 3 für Eving räumen. Aber um es mit dem Rheinländer Zitat zu sagen: "Lebbe geht weidda"

Ausblick:

Nächste Woche steht das Derby gegen Post Castrop an. Favouritenrollen gibt es hierbei nicht. Hier kann wieder einmal alles passieren. Aber endlich mal wieder ein Heimspiel.

Das muss für heute reichen und ein sichtlich angefressener Teamchef geht nun zu seinen beiden Frauen ins Bett.

Guts Nächtle…

DER TEAMCHEF

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