„Heinz-Günter Hiller, Vorsitzender des Post SV Castrop, sagt im Interview mit den RN, zu lesen in der Ausgabe vom Mittwoch, 17.06.2009:

„Sehr schade fand ich, dass sich Roland Rauxel als Ausrichter sehr viel Mühe gegeben hatte, auch junge Spieler ausserhalb der Vereine in das Turnier einzubinden, darauf aber kaum Resonanz bekommen hat.“

Der Vereinsvorstand des Post SV Castrop zeigte an den Tagen der Stadtmeisterschaft Präsenz, half uns sogar die neue und sehr erfolgreiche Junioren-Konkurrenz zu stemmen. Am gestrigen Dienstag war ich mit Rolf Pauly auf dem Kreistag des TT-Kreises Dortmund, Hamm. Beide wollen wir unseren Einsatz für das Jugendtischtennis noch weiter forcieren und werden uns zu Erarbeitung von Konzepten noch einmal mit den Vertretern des Kreises zusammensetzen.

Im Jugendbereich, so scheint es, haben beide Vereine ihre Hausaufgaben gemacht. Dies bewiesen die Stadtmeisterschaften eindrucksvoll. Im Herrenbereich waren die Stadtmeisterschaften, die mit lediglich 3 Senioren seitens des Post SV beschickt wurden, sehr einseitig besetzt.

Viele unserer Senioren-Spieler haben mir gesagt: „Da hätten wir auch Vereinsmeisterschaften machen können.“ „Wir geben hier kostenlose Trainingsstunden für die Jungen von Post.“

Der Schaden, der für den Tischtennissport in Castrop-Rauxel entstanden ist, ist beträchtlich. So beträchtlich, dass es sogar mittlerweile im Blätterwald mächtig rauscht und der Post SV ganz öffentlich nach Gründen gefragt wird.

Wir von der DJK Roland Rauxel sind enttäuscht von der geringen Resonanz, die die Stadtmeisterschaften gerade in unserem Jubiläumsjahr bei unserem Nachbarverein gefunden haben. Wir fanden das besonders Schade, weil wir uns für unsere erwarteten Gäste so mächtig ins Zeug gelegt hatten und wir uns auf unsere Nachbarn gefreut hatten.

Von Vorstandsseite werden wir erhebliche Überzeugungsarbeit leisten müssen, damit die Stadtmeisterschaften in den nächsten Jahren erfolgreich werden. Wir werden es schwer haben in Zukunft Helfer zu finden und zu motivieren! Wer spendet schon einen Salat oder Kuchen? Wer nimmt sich extra Urlaub um die Logistik vorzubereiten? Wer stellt sich das gesamte Wochenende in die Turnierleitung? Den Aufwand wird niemand mehr betreiben, wenn er weiß, dass die Stadtmeisterschaften wahrscheinlich sowieso nicht angenommen werden.

Die Stadtmeisterschaften sind für beide Vereine überlebenswichtig. Wo sonst können wir unsere Jugendspieler mit so glänzenden Augen sehen? Wo sonst werden sie so bestärkt ihren Lieblingssport weiter auszuüben? Wo sonst können so viele Derby´s, die in der Saison das Salz in der Suppe sind, gespielt werden?

Es liegt in unserem gemeinsamen Interesse und im Interesse des Tischtennis-Sports dafür zu sorgen, dass die Stadtmeisterschaften in Zukunft im Seniorenbereich wieder erfolgreich werden.

Christian Chroscinski

DJK Roland Rauxel

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