Christian Bojak feiert Comeback 

Bereits am 9. Januar fällt der Startschuss für die zweite Serie im Tischtennis. Dabei verfolgen die sechs Mannschaften der DJK Roland Rauxel ganz unterschiedliche Ziele im neuen Jahr 2010: Während es bei der „Ersten“ und „Dritten“ nur um den Klassenerhalt gehen kann, peilen vierte und sechste Herren den Aufstieg an. Beim zweiten und fünften Team ist der Zug nach oben wohl abgefahren, sodass man sich zumindest noch eine gute vordere Platzierung vornehmen kann.

Mit einer Überraschung wartet die Landesliga-Sechs auf: Nach anderthalb Jahren Pause kehrt Christian Bojak fest in die erste Mannschaft zurück. Mit der Geburt des zweiten Kindes und der beruflichen Karriere ließ sich zwischenzeitlich kein Leistungssport mehr vereinbaren. Nun will der Stadtmeister von 1997, der sich stets über die Entwicklungen auf dem Laufenden hielt, wieder voll einsteigen. Hinter Christoph Pauly, Kapitän Stefan Weiß und Torben Krumme wird Bojak an Brett vier aufschlagen. Im unteren Paarkreuz tauschten Thorsten Wald und Thorsten Wasielak die Positionen, nachdem Wald bei seiner Landesliga-Premiere einen überzeugenden Einstand feierte. Das Team verlässt Christian Chroscinski, der kürzer treten möchte und dementsprechend auf Bezirksebene etwas leichtere Anforderungen vorfindet.
Fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang klingen erst einmal beruhigend, ob man tatsächlich eine Saisonhälfte ohne Abstiegssorgen vor sich hat, wird sich nach dem Derby am zweiten Rückrundenspieltag gegen den Tabellenneunten Post Castrop herausstellen.

Die Aufstiegshoffnungen der zweiten Mannschaft verflüchtigten sich im letzten Match gegen Bochum-Werne. Ohne ein gewonnenes Doppel musste die Reserve eine schmerzhafte 7:9-Niederlage hinnehmen und hat jetzt fünf bzw. sechs Zähler Rückstand auf das Spitzenduo Stiepel und TTT Bochum.
Vielleicht kann die Verstärkung durch Christian Chroscinski das Sextett noch einmal zu einer Aufholjagd beflügeln. Mit ihm spielt Werner Erhardt im oberen Paarkreuz. Bei so viel hochklassigem Personal wich Marc Langbein trotz seiner grandiosen 16:6-Bilanz freiwillig in die „Mitte“. Dort tritt nach einer soliden Hinrunde auch Andreas Friebe weiter an die Tische. Die beiden Jüngsten im Team in Person von Fabian Rieke und Thorsten Kriegel sollen den starken Rückhalt bilden.

In die Abstiegsrelegation der Bezirksklasse müsste nach momentanem Stand die dritte Mannschaft. Marco Beer – in der Hinrunde bei seinen drei Einsätzen in der „Zweiten“ ungeschlagen – kann hinter Spitzenspieler Marc Heydemann (Bilanz 13:7) hoffentlich häufiger aushelfen und so den Fall in die Kreisliga noch verhindern. Ansonsten wird Bernd Graz infolge seiner ordentlichen Runde (11:9) vor Guido Schwark rücken, der als Nummer zwei in 21 Einzeln nur fünfmal als Sieger hervorging. Ralf Kemler erfüllte die Erwartungen und soll, wenn Beer zur Verfügung steht, im unteren Paarkreuz für Punkte sorgen, wo sich Jürgen Wasielak und Dirk Wiegmann steigern müssen.

Gegen den Tabellenersten als einziges Team gewonnen, gegen den Tabellenzehnten als eins von zwei Teams verloren. Die Pleite in Saxonia Dortmund kostete die vierte Mannschaft eine noch bessere Ausgangsposition. Dennoch präsentierte man sich stabiler als in den Vorjahren und wurde mit Platz 2 belohnt. Neben der eindrucksvollen 23:12-Doppel-Statistik ragten besonders Reimund Schulze und Marcel Goetz mit 13:7- bzw. 15:5-Siegen heraus. Nun bekommt man noch Michael Bergins und „Joker“ Sandro Crapanzano dazu, um den Traum vom Aufstieg wahr zu machen.

Gute Doppel sowie die glänzend aufgelegten Christopher Paul und Heribert Send ließen die fünfte Mannschaft lange oben mitmischen. Als am vorletzten Spieltag das komplette obere Paarkreuz ausfiel, fing man sich aber eine unnötige Niederlage in Somborn ein, die die Aufstiegschancen auf ein Minimum reduzierte. Die selbe Sieben wird in der zweiten Serie versuchen, noch die bestmöglichste Platzierung zu erreichen, der Druck ist auf jeden Fall weg.

Gleich zum Saisonauftakt unterlag die sechste Mannschaft dem immer noch verlustpunktfreien Ligaprimus Eintracht Dortmund. Anschließend blieben Torsten Bonk und Co. zehnmal ungeschlagen. Platz 3 (=Aufstiegsspiele) scheint gesichert, Platz 2 im direkten Duell mit Brünninghausen (Hinspiel 8:8) möglich. Hendrik Schulte brachte das Kunststück fertig, alle seine 16 Einzel siegreich zu bestreiten und darf in der Rückrunde mit Thorsten Nimser oben aufschlagen.

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