TV Brechten III – DJK Roland Rauxel V

oder: Der letzte Spieltag

Ausgangslage:

Eigentlich wollten die Roländer das Spiel schon gerne im Februar während der langen Karnevalspause spielen, aber irgendwie kamen die Brechtener nicht so ganz klar mit der Anfrage . So spielten wir halt am letzten Spieltag vorgezogen am Freitag.
Die Gastgeber in der Tabelle jenseits von Gut und Böse, die Roländer mussten mindestens punkten, um sicher in der Relegation, sprich Platz 3, zu landen. Bei einem Sieg würde ein Unentschieden in der Partie Barop-BvB genügen, um sogar noch die Möglichkeit zu bieten, auf Platz 2 zu wahren und somit direkt aufzusteigen.

Personal:

Die Brechtener konnten alles aufbieten, was Rang und Namen hat – wenn die das die ganze Saison über getan hätten (oder hätten können), könnten die durchaus auch ein paar Plätze höher stehen. Auch die Roländer mit den üblichen sechs Verdächtigen.

Zum Spiel:

Das unscheinbare, aber schwer gefährliche Spiel von Bennardt/Rosenhahn wurde Olaf und Harry heute zum Verhängnis. 1:3 aus Roländer Sicht 1:0

Besser machten es Reimund und Michael gegen Wagner/Sahage. 3:1 1:1

Etwas überraschend deutlich siegten Der Teamchef und Wolle gegen die jungen Sahbaz/Flick mit 3:0 1:2

Ein wenig mit sich selbst und mehr mit den räumlichen Gegebenheiten in der Brechtener Halle hadernd unterlag Olaf gegen Bennhardt in den Sätzen knapp am Ende mit 1:3 2:2

Auch Reimund hatte sichtlich Schwierigkeiten und unterlag einem aber auch stark aufspielendem Wagner mit 2:3 3:2

Wenig Probleme hatte der junge Sahbaz gegen Wolfgang beim 3:0 4:2

Michael schraubte seine Bilanz in der Rückrunde gegen Flick beim nie gefährdeten 3:0 Erfolg auf mittlerweile 11:0 aus. 4:3

Auch Harry kommt langsam wieder auf Touren. Gegen Sahage siegte der Roländer mit 3:1 zum Ausgleich 4:4

Für nicht möglich gehalten hatte Der Teamchef den Spielausgang gegen den Dortmunder Altmeister Rosenhahn. Nahezu fehlerlos siegte der Roländer mit 11:7, 11:6 und 11:1. 4:5

Reimund musste hochkonzentriert gegen Bennhardt zu Werke gehen, damit er ihn mit 3:1 schlagen konnte. 4:6

Nach einem Befreiungsschrei und Schimpftriaden gegen sich selbst konnte Olaf im dritten Satz noch die Kehrtwende gegen Wagner einleiten und sich nach 0:2 Rückstand noch in den 5. Satz kämpfen. Hier unterlag er dann aber doch mit 7:11 5:6

Nach 2 x 11:6 sah es für Michael gegen Sahbaz “nach Plan” aus, aber der junge Dortmunder zeigte sehr gutes Tischtennis und gab niemals auf und kämpfte sich ebenfalls in den 5. Satz. Hier ging es in die Verlängerung und Sahbaz rang Michael mit 13:11 nieder. Eine tolle Leistung des Brechteners. Hut ab. 6:6

Sichtlich Schwierigkeiten hatte Flick gegen den Roländer Altmeister. 3:1 siegte hier “Alt gegen Jung”. 6:7

Auch im zweiten Einzel ging Der Teamchef hoch konzentriert vor und siegte gegen Sahage in vier Sätzen. Das Minimalziel war erreicht. 6:8

Überhaupt kein Konzept hatte Harry gegen Rosenhahn und unterlag folgerichtig deutlich mit 0:3 zum 7:8

So musste tatsächlich noch das Abschlussdoppel am späten Abend herhalten. Hier standen sich Bennhardt/Rosenhahn und Reimund und Michael gegenüber. Den ersten Satz gewannen die Roländer mit 11:5. Dann mussten die Brechtener leider aufgeben, da der Sportkamerad Bennhardt erhebliche Kreislaufprobleme hatte. Von hieraus weiterhin gute Besserung. 7:9

Fazit:

Ein hart umkämpfter Sieg mit einem leider nicht so schönen Ende. Damit war die Relegation auf jeden Fall gesichert. Die Brechtener sind in dieser Aufstellung für jede Mannschaft eine Gefahr.
Am Ende wurde noch die ein oder andere Kaltschale gemeinsam getrunken und Ralf Sutzki überreichte noch eine Kiste Bier für die Heimfahrt – weil es das 3. Brechtener Team nicht geregelt bekommen hat, das Spiel vorzuziehen. Nicht nötig, aber vielen Dank dafür. Wir werden die mal mit zur Relegation nehmen… Vielleicht bringts ja Glück.
Da Barop souverän gegen den BvB siegte, steht für die Roländer nun Platz 3 und die Relegation fest.

Saisonrückblick:

Herzlichen Glückwunsch zum direkten Aufstieg an die Teams aus Eintracht und Barop. Eintracht spielte eine Rückrunde ohne Punktverlust – Barop hatte dies in der Hinrunde ähnlich mit nur einem Unentschieden. Das klingt verdient. Wir haben allen ordentlich paroli geboten und konnten immerhin noch den BvB hinter uns lassen, was wir sicherlich auch unserer Sechsten Mannschaft zu verdanken haben, die mit ihren Siegen gegen Barop und BvB den Weg erst geebnet hatten.
Wenn man sich die Tabelle zum Abschluss anschaut, erkennt man recht gut den Saisonverlauf der einzelnen Teams. Platz 1-5 konnten sich gegenseitig schlagen oder zumindest schwer gefährlich werden. Platz 6-9 spielten um die goldene Ananas und Somborn und Rahm waren sicherlich personell gebeutelt schnell abgeschlagen, die Rahmer dabei sogar ohne Punktgewinn.
Der Topspieler der Klasse Beair Cufta schaffte es in der gesamten Saison gerade einmal 7 (!) Sätze zu verlieren, davon in der Rückrunde nur noch einen. Respekt, aber ich würde vorsichtig sagen, daß er in der neuen Saison sicherlich nicht mehr 2. Kreisklasse spielt.

Zur Roländer Übersicht:

Hubert spielte erst in der Rückrunde in der Fünften und spielte sich dann auch wieder in der Vierten fest. Mit dem 3:6 sicherlich nicht 100%ig zufrieden konnten dafür aber andere ein Paarkreuz tiefer entsprechend punkten.
Reimund war im oberen Paarkreuz der beste Roländer mit einer Bilanz von 26:7. Auch das ist eine gute Empfehlung für die 1. Kreisklasse (mindesten).
Olaf spielte eine 13:10 Bilanz. Nach einem 0:5 Start in der Hinrunde drehte er dann aber auf und wenn Brechten nicht gewesen wäre……….
Michael war sicherlich mit Reimund der konstanteste Spieler und spielte eine überzeugende 18:4 Bilanz. Das “zu Null” in der Rückrunde wurde ihm aber auch gegen Brechten verwehrt.
Wolfgang konnte solide 17 Siege bei 9 Niederlagen einfahren.
Der Teamchef spielte 18:6 mit jeweils drei Niederlagen pro Serie.
Harry konnte ebenfalls mit 13:5 eine deutlich positive Saison beschließen.
Heppi Send spielte in der Hinrunde leider seine (hoffentlich nur vorerst) letzten Spiele im Roländer Trikot. 1:2 lautete hier sein Ergebnis.
Danke dann noch an die Ersatzspieler Hendrik, Kevin, Almir, Karo und Matthias, von denen keiner negativ spielte.

In den Doppeln konnte man 45 Siege bei 18 Niederlagen verbuchen. Hier ragten Reimund und Michael mit 13:5 Siegen heraus. Aber auch Wolfgang und Der Teamchef mussten bei 10 Siegen nur 3 x gratulieren. Das zwischenzeitlich initiierte Doppel mit Olaf und dem Teamchef blieb in vier Begegnungen ohne Niederlage.

Ausblick:

Nun stehen als “Bonus” noch die Relegationsspiele am 7. bzw. 14. Mai gegen Hohensyburg und Viktoria Heessen an. Weitestgehend unbekannte Gegner, aber wir wollen hellwach gegen beide antreten und das bestmögliche rausholen.

Das muss für die reguläre Saison reichen – der Nachschlag wird gesondert kommentiert werden.

In diesem Sinne, bis die Tage

DER TEAMCHEF

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