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Ein wenig erschöpft aber durchaus glücklich stellten wir Roländer uns zum Abschluss der Vereinsfahrt in die Jugendherberge „Biggesee” zum finalen Foto auf. Die Altersspanne der Fahrtteilnehmer war wahrscheinlich die größte der Vereinsgeschichte. Sie reichte von 12 Jahren der jüngsten Teilnehmerinnen (Anna, Luna und Mia) bis zu 78 Lenzen unseres vereinsältesten Seniors Hubert Chroscinski.

Weil die Wettervorhersage nichts gutes verhieß, muss der „heilige Roland“ wohl ein gutes Wort für uns bei Petrus eingelegt haben. Anders ist es nicht zu erklären, dass wir von Regengüssen bei unseren Outdoor-Aktivitäten verschont blieben. Mathias Zasada (15 J.) – Jugendvertreter -, Karo Ali – Jugendwart -, Lars Schwittek – 2. Vorsitzender- und Christian Chroscinski – Vorsitzender – sorgten dabei für das sportliche Programm des Wochenendes. Los ging es am Freitag-Abend. Nach dem Abendessen stand zunächst ein Fußball-Turnier an. Erst als der Abendtau immer mehr Spieler ins Rutschen brachte, ließen wir das Leder ruhen. Auch der Samstag begann schon vor dem Frühstück sportlich. 10ner-Fangen mit Frisbee vertrieb die letzte Müdigkeit, so dass nach dem Frühstück mit einem epischen „Fünfkampf“ begonnen werden konnte. Aufgeteilt in 4 Mannschaften maßen wir unsere Kräfte beim „Hütchenklau“ (Sprint-Wettbewerb), Torwandschießen auf Zeit (Alter Borusse! Huberts Mannschaft war nicht zu schlagen…), Indoor-Golf mit unüberwindbaren Hindernissen, Boccia – mal mit Feingefühl und mal mit Urkraft – und einer abschließenden durchaus kontrovers diskutierten Herbergs-Rallye mit tatsächlich 19 Birken am Wegesrand. 

Für den gemeinsamen Ausklang des Tages sorgte das Spiel Portugal vs. Österreich im Kaminzimmer der Herberge.

Auch der Sonntag begann betont sportlich vor dem Frühstück. Zunächst gaben unsere neuen Roländer Assistenz-Trainer Mathias Zasada und Joshua Busemann beim „Cardio-Rundlauf“ die Richtungswechsel vor. Anschließend sorgte eine Runde „Graben-Tischtennis“ für sehenswerte Sprints bzw. körperliche Verrenkungen der Gladiatoren, die den Graben zwischen den Tischen durchqueren mussten, während die anderen Spieler sich die Bälle „ganz normal“ zuspielten.

Abschließend brachen wir zu einer sportlichen 9km Wanderung durch die hügelige Umgebung des Biggesees auf, bei der Lars und Oliver wie gewohnt die orangene Weste trugen und für die Sicherheit aller Wandersleute sorgten. 

Nach dem Mittagessen ging es dann heim nach Castrop und wir waren froh, wieder Teil einer legendären Vereinsfahrt geworden zu sein.

Ja, Ja – Hallo!

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